D1 mit frühem Pokalaus

Die heutige Expedition der neuen D1 ins 106 km entfernte Trebbin war leider nicht von Erfolg gekrönt. Trotz des frühen Aufstehens waren alle Jungs hoch motiviert und es lag auch nicht an den großen Fusstapfen von Michels Mannschaft.

Der heimische Schiri pfiff pünktlich an und zunächst schenkten sich beide Mannschaften nichts. Unsere Eintracht mit leichten Vorteilen, jedoch spielte man sich kaum Torchancen heraus. Plötzlich und unerwartet hatten die Trebbiner dann nach 20 Minuten mehr Glück mit dem Führungstreffer. Zwar wirkten unsere Jungs nicht geschockt, dennoch war das der Schuss vor den Bug, vor dem unser Trainerduo Matti/Tilo stets gewarnt hatten.  Kurz darauf dann wieder ein Konter nach zu ungenauem Zuspiel: 2:0 für die Gastgeber. Das schien nun der Weckruf gewesen zu sein, denn die Eintracht machte mehr Druck, weil auch der Gegner konditionell schwächelte. Nach guten Passspiel musste nun auch der Trebbiner Keeper erstmals nach hinten greifen: Anschlustreffer! Die mitgereisten Fans jubelten, jedoch pfiff der Schiri schnell zum Pausentee, so dass der Druck nicht aufrecht erhalten blieb, um das Spiel noch schell zu drehen.

Halbzeitpause in Trebbin
Halbzeitpause in Trebbin

In der Halbzeitpause ließen die Trainer die Jungs im Schatten verschnaufen und stellten sie auf die zweite halbe Stunde ein. Nach dem Wiederanpfiff verfielen unsere Jungs jedoch wieder in alte Muster, so dass Trebbin gleich mehrfach zum Kontern kam und sich gleich zwei Mal durchsetzten konnte.  Unsere Torchancen wurden nicht konsequent genug genutzt, mehrfach flog der Ball über die Latte oder auf der falschen Seite an den Pfosten vorbei. Auch das Zuspiel ließ desöfteren zu wünschen übrig und Abstoß über die Linie ohne Berührung – künftig undenkbar in der Landesliga Ost, denn da heißt es ran ans Leder!

Beim Gegner hielt aufgrund des halbwegs komfortablen Vorsprungs der Schlendrian Einzug, so dass die Eintracht wieder öfter zum Zuge kam. Kurz nacheinander, jedoch erst in den letzten 8 Minuten gelangen noch zwei Treffer. Die Trebbiner Mütter mussten von den Wandlitzer Fans beruhigt werden. Der Schiri, der eine souveräne Leistung zeigte, pfiff dann natürlich auch pünktlich ab.

Fazit: Trebbin hat sich trotz konditioneller Schwächen ausgeschlafener gezeigt und knapp aber verdient gewonnen. Gratulation und weiterhin viel Erfolg im Pokal!

Eine Bemerkung am Rande: Verlieren gehört zum Fussball, das sollte man schon in der G Jugend verstanden haben. Auch dass man sich hinterher die Hand gibt. Da muss man den Schiri (Er hätte das 5:1 auch gelten lassen können, statt einen Freistoß zu geben!) nicht hinterher durch unglückliche Bemerkungen noch provozieren und eine rote Karte kassieren, aber das lernt man dann spätestens, wenn man beim nächsten Mal auf der Bank sitzen bleiben muss. Auch der Stinkefinger in Richtung der Eltern der Gegner bewirkt nur treffende Kommentare, die wehtun.

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